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Alt 13.10.2009, 08:58
Manuela Manuela ist offline
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Registriert seit: 13.10.2009
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Hallo Reisefreund,


Hallo Reisefreund,
ich kann dein Problem verstehen. Ich war kürzlich in einer ähnlichen Lage, als ich eine Versicherung für unser neues Haus bekommen wollte. Dabei habe ich auch folgendes herausgefunden:

Um die Überschwemmungen von Flüssen und Gewässern risikobesser kalkulieren zu können, haben die Versicherungsgesellschaften ein System eingeführt, das ZÜRS heißt und gefährdete Gebiete in verschiedene Zonen einteilt. Dabei wurden viele Daten und Erfahrungswerte aus den letzten Jahren und sogar Jahrzehnten zur Berechnung mit einbezogen. Damit kann heute nahezu jedes Gebäude ine eine der vier folgenden Gefährdungsklassen eingeteilt werden:

Gefährdungsklasse 4: statistisch 1 mal in 10 Jahren ein Hochwasser
Gefährdungsklasse 3: statistisch 1 mal in 10-50 Jahren ein Hochwasser
Gefährdungsklasse 2: statistisch 1 mal in 50-200 Jahren ein Hochwasser
Gefährdungsklasse 1: statistisch seltener als einmal alle 200 Jahre ein Hochwasser

Liegt ein Haus in Zone 1 oder 2, dann ist der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung weniger oder sogar unproblematisch. Die meisten Versicherer spielen hier mit. Recht schwer wird es, wenn dein Haus in einem Gebiet liegt, das in Klasse 3 oder sogar 4 eingestuft ist. Hier gibt es erstens weniger Anbieter, die sich überhaupt darauf einlassen und wenn, dann nur mit einer meist heftigen Aufschlag, den man zahlen muss. Es kann aber auch sein, dass dein Antrag generell abgelehnt wird. Am besten, du suchst die besten Gesellschaften raus und dann hilft nur, alle direkt zu kontaktieren und vorab auf die Problematik hinzuweisen. Sonst versuchen dich erst alle, mit einem tollen Angebot zu ködern aber lehnen dann doch später ab.

Na dann viel Glück, es wird schon klappen mit deiner Wohngebäudeversicherung.
Gruß
Manuela